• Hananias und Saphira

    Der Artikel behandelt den Bericht von Hananias und Saphira in Apostelgeschichte 5 und zeigt die dramatischen Folgen ihres Betrugs an der christlichen Gemeinde und am Heiligen Geist. Ihre Geschichte steht im Gegensatz zur aufrichtigen Großzügigkeit des Barnabas, hebt die ethischen Ansprüche des christlichen Glaubens hervor und bietet eine Warnung vor Heuchelei.

    Apostelgeschichte 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :
    Ein Mann aber, mit Namen Ananias samt seinem Weibe Saphira verkaufte sein Gutund entwandte etwas vom Gelde mit Wissen seines Weibes und brachte einen Teil und legte ihn zu der Apostel Füßen.Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, daß du dem heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers?Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen.Da Ananias aber diese Worte hörte, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.Es standen aber die Jünglinge auf und taten ihn beiseite und trugen ihn hinaus und begruben ihn.Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, daß sein Weib hineinkam und wußte nicht, was geschehen war.Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir: Habt ihr den Acker so teuer verkauft? Sie sprach: Ja, so teuer.Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des HERRN? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen.Und alsbald fiel sie zu seinen Füßen und gab den Geist auf. Da kamen die Jünglinge und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihren Mann.Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die solches hörten.
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